Rolf-Djuren-Pokal 2026

Pokalschießen an der Knock mit Siegerehrung an der Möhlenriede
Sören Carsjens (linkes Bild Mitte) hat am Freitag den Rolf-Djuren-Pokal aus den Händen der beiden Obleute Ude Suntken (l.) und Johann Stille (r.) entgegengenommen. Bester Tagesschütze wurde Keno Gruben (rechtes Bild Mitte). Auch er erhielt die Auszeichnung aus den Händen der beiden Schießobleute. 

Am Freitag, 11. September trafen sich 25 Schützen des Hegerings zum jährlichen Rolf-Djuren-Pokalschießen. Den Pokal 2026 konnte Sören Carsjens entgegennehmen. Bester Tagesschütze war Keno Gruben.

Der Pokal für über 60-jährige Schützen ging an Hinrich Janssen. Erich Gross war der älteste anwesende Schütze und wurde entsprechend auch mit einem Pokal geehrt.

Gemäß der Rolf-Djuren-Pokal-Satzung, können ausschließlich Jägerinnen und Jäger des Hegerings Südbrookmerland an dem Vergleichsschießen teilnehmen.

Außerdem kann der Pokal nur einmal an dieselbe Person verliehen werden.

Keno Gruben ist bereits Inhaber des Rolf-Djuren-Pokals und konnte aufgrund erneut vollbrachter sehr guter Schießleistung den Pokal nicht noch einmal verliehen bekommen.  Somit ging der 2026er-Pokal an Sören Carsjens.

Die Siegerehrung vollzogen die beiden Schießobleute Ude Suntken und Johann Stille im Vereinsheim des Bootsvereins Möhlen-Riede.

Es war ein sehr informativer Abend. Erich Gross hat seinen eigenen Rolf-Djuren-Pokal mitgebracht, den er vor mehreren Jahrzehnten verleihen bekommen hatte.

Erich berichtete von den Anfängen und erzählte einige Geschichten aus der Zeit vor rund 50 Jahren. Damals war Minke Nörder aus Engerhafe Hegeringleiter. Auch Ude Suntken und weitere Schützen des älteren Semesters konnten sich an diese Zeit erinnern und einige eigene Erlebnisse und Anekdoten beitragen.

Für die Jungjäger unter den Anwesenden war dies eine kleine Zeitreise mit Geschichten und Begebenheiten aus einer Zeit, die heute kaum noch vorstellbar erscheint.   

Ein herzliches Dankeschön gilt Ude Suntken und Johann Stille für ihre Arbeit und ihren Einsatz bei der erneuten Ausrichtung des Pokalschießens.

Es war ein toller Nachmittag und eine sehr harmonische und gesellige Siegerehrung.

Unser besonderer Dank gilt außerdem dem Bootsverein Möhlen-Riede, der uns sein Vereinsheim für diesen schönen Abend zur Verfügung gestellt hat.

Herzlichen Dank an alle Beteiligten für diesen gelungenen Tag und die schöne Gemeinschaft!

Neues Jagdgesetz

Novelle des Niedersächsischen Jagdgesetzes 2026

Der niedersächsische Landtag hat mit seinem Beschluss vom 23. Juni 2026 den Weg für ein neues niedersächsisches Jagdgesetzes freigemacht. Das Gesetz wird in Kürze, einen Tag nach seiner Verkündung, in Kraft treten.

Zum Hintergrund:

Die regierungstragenden Parteien hatten in ihrem Koalitionsvertrag für die aktuelle Legislatur vereinbart, das bestehende Jagdgesetz mit dem Ziel einer waid- und tierschutzgerechten, zeitgemäßen und ökologischen Orientierung zu überprüfen. 

Das Kabinett hat in seiner Sitzung im April 2026 einem Gesetzentwurf zur Änderung des Niedersächsischen Jagdgesetzes (NJagdG) zugestimmt und an den Landtag weitergeleitet.. 

Die wichtigsten Änderungen im Überblick

  • Baujagd im Naturerbbau wird künftig verboten sein. Weiterhin zulässig bleibt die Baujagd mit Hunden im Kunstbau. Diese künstlichen Tunnelsysteme mit gut zugänglichem Kessel und ohne Sackgassen verbessern den Tierschutz bei der Bejagung sowohl für den Hund als auch das Wildtier. Kaninchen dürfen mit der Hilfe von Frettchen weiterhin im Naturerdbau bejagt werden.
  • Der Einsatz von Totfanggeräten wird künftig untersagt. Einzige Ausnahme: Ei-Abzugseisen gegen Steinmarder im befriedeten Bezirk dürfen weiter eingesetzt werden.
  • Lebendfallen dürfen ab dem 1. April 2028 ausschließlich mit digitalen Meldern verwendet werden. So wird die Verweildauer des Tieres in der Lebendfalle verkürzt.
  • Landwirtinnen und Landwirte haben bereits jetzt nach dem geltenden Tierschutzgesetz sicherzustellen, dass vor der Bearbeitung von Grünland die landwirtschaftliche Fläche auf Wildtiere, wie beispielsweise Rehkitze oder Hasen abgesucht wird, damit sie nicht im Mähwerk verletzt oder getötet bzw. überfahren werden. Grundsätzlich werden diese Flächen vor der Bearbeitung von den Jägerinnen und Jägern abgesucht. Sollte dies in vereinzelten Fällen nicht erfolgen, müssen die Jagdausübungsberechtigten künftig dulden, dass Maßnahmen zur Wildrettung auch von den Flächenbewirtschaftenden veranlasst und durchgeführt werden.
  • Im Rahmen des Jagdschutzes dürfen wildernde Hunde nur noch eingefangen und nicht mehr getötet werden. Sollte dennoch von Hunden eine tatsächliche Gefahr für die öffentliche Sicherheit und Ordnung ausgehen, stehen der Polizei Befugnisse aus dem Polizei- und Ordnungsrecht zu.
  • Die Erlaubnis zur Tötung wildernder Katzen wird eingeschränkt: künftig dürfen nur noch wildernde und erkennbar verwilderte Tiere geschossen werden, wenn sie sich mindestens 350 statt bislang 300 Meter von einer Wohnbebauung entfernt aufhalten.
  • Jagdgehege, die auf eine Bejagung aus kommerziellen Zwecken ausgerichtet sind, sind auch aus Sicht der Jägerschaft weder waidgerecht noch zeitgemäß. Sie werden spätestens nach einer fünfjährigen Übergangsfrist ab Inkrafttreten des Gesetzes geöffnet werden. Die Übergangsfrist dient dazu, im Jagdgehege eine angemessene Reduktion der Wildbestände durchzuführen, mit dem Ziel negative Auswirkungen auf angrenzende Flächen zu minimieren.
    Bisher war es möglich die Jägerprüfung ohne vorherigen Ausbildungslehrgang abzulegen. Künftig ist dieser Lehrgang im Vorfeld der praktischen und theoretischen Prüfung Pflicht.
  • Die Verordnungsermächtigung für die Jäger- und Falknerprüfung wird um eine verpflichtende jagdliche Ausbildung sowie die Anerkennung von Ausbildungsstätten erweitert. Die entsprechende Verordnungsänderung über die Jäger- und die Falknerprüfung soll zeitnah veröffentlicht werden.
  • Die bisher von den Jagdausübungsberechtigen zwingend jährlich zu erstellenden Abschusspläne für Rehwild wird abgeschafft.
  • Mussten die Pläne bislang von den Jagdbehörden der Landkreise und kreisfreien Städte beziehungsweise der Region Hannover genehmigt und deren Einhaltung kontrolliert werden, wird künftig die Eigenverantwortung der Grundbesitzenden sowie Jagdpächterinnen und -pächter gehandelt. Mit der Abschaffung der Abschusspläne für Rehwild verlieren alle bestehenden Abschusspläne mit Inkrafttreten des neuen Jagdgesetzes ihre Gültigkeit. Bei Rotwild und Damwild sieht das Gesetz grundsätzlich dreijährige Abschusspläne vor. Den unteren Jagdbehörden steht es frei, einen einjährigen Abschussplan verlangen.
  • Künftig gilt das Fangen und Töten bestimmter schadensstiftender Tierarten im befriedeten Bezirk als beschränkte Jagdausübung. Mit dieser klarstellenden Ergänzung muss der Jäger keine zusätzliche Schießerlaubnis mehr beantragen.
  • Pflicht zur Trophäenschau wird abgeschafft. Die Jagdbehörde kann dies nur noch für den Bereich von Hochwild-Hegegemeinschaften anordnen.
  • Wer sich als Mitglied einer Jagdgenossenschaft vertreten lassen möchte, muss dies künftig nicht mehr von einem Notar beglaubigen lassen.
  • Wenn in einem Jagdrevier keine ausreichende Nutria-Bekämpfung stattfindet, kann die Jagdbehörde in Absprache mit dem Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) eine Bejagung – auch durch Dritte, wie beispielsweises Berufsjäger –- anordnen. Somit wird eine sogenannte Duldungspflicht für Revierinhaberinnen und Revierinhaber eingeführt.

Wolfsmanagement

Am 2. April ist das Gesetz zur Änderung des Bundesjagdgesetzes und zur Änderung des Bundesnaturschutzgesetzes in Kraft treten. Die Tierart Wolf unterliegt nun dem Bundesjagdrecht. Ziel der Landesregierung ist es den Weidetierschutz zu stärken und auf Schadereignisse schnell, rechtssicher und unbürokratisch mit gezielten Entnahmen reagieren zu können. Übergeordnet gilt es, den Weidetierschutz durch gezielte Bejagung schadensstiftender Wölfe und ggf. Wolfsrudel zu unterstützen und zugleich den niedersächsischen Beitrag zum günstigen Erhaltungszustand der Tierart Wolf zu gewährleisten. Um ein aktives Wolfsmanagement für Niedersachsen gestalten zu können, wurde § 36 NJagdG geändert: Künftig sind für den Wolf nicht mehr die Jagdbehörden der Landkreise zuständig, sondern die obere Jagdbehörde im Landwirtschaftsministerium.

Im Falle eines Wildunfalls wird der Wolf wie jedes andere verunfallte Wild behandelt, so dass jede Person mit gültigem Jagdschein oder eine entsprechend fachkundige Person einen schwerverletzten Wolf töten und von seinem Leid erlösen darf.

Mehr dazu finden Sie in der Pressemitteilung: 

Viel Zuspruch auf dem Gemeindefest

Hegering, Kitzrettungsgruppe und Jagdhornbläser mit Infostand präsent

Das Gemeindefest Südbrookmerland an diesem Wochenende (13./14. Juni 2026) war trotz windigem und wechselhaftem Wetter gut besucht. Der Hegering Südbrookmerland mit seiner Kitzrettungsgruppe präsentierte sich jeweils mit informativen Ständen und war ein Magnet für viele Besucher.

Die Highlights des Tages: 

  • Infomobil der Jägerschaft: Besucher erhielten anschauliche Einblicke in die Tierwelt und deren Lebensräume.
  • Fühlkisten: Kinder konnten spielerisch Materialien erfühlen und sinnliche Eindrücke sammeln.
  • Infoboxen zu Lebensräumen: Besucher lernten auf spielerische Weise heimische Tierlebensräume kennen und zuordnen.
  • Drohnen mit Wärmebildtechnik: die Kitzrettungsgruppe zeigte den Einsatz einer Drohne und erläuterte deren Arbeit.
  • Filmvorführung: Ein kurzer Film gab einen Einblick in die Tätigkeiten der Kitzrettungsgruppe.
  • Jagdhornbläsergruppe: Die Südbrookmerländer Jagdhornbläser bereicherten den Tag musikalisch.

Die drei Gruppen – Hegering, Kitzrettungsgruppe und Bläser – sorgten trotz Wind und Wetter für regen Austausch mit den Besuchern an den Infoständen und nutzten die Gelegenheit, über Aufgaben, Methoden und Bedeutung des Natur- und Tierschutzes zu informieren.
Blickfang des Infostands der Kitzrettungsgruppe war ein eigener Bereich, der neben einem Informationsfilm auch eine Drohne zeigte. Besucher erhielten so praxisnahe Einblicke in die Arbeit zum Schutz von heranwachsenden Wildtieren sowie in die Landschaftspflege.

Im Folgenden ein paar Eindrücke von der Veranstaltung:

Bläsertreffen am Pfingstwochenende

Jagdhornklänge im Lütetsburger Park

Am letzten Pfingstwochenende nahm die Bläsergruppe des Hegerings Südbrookmerland wieder am Bläsertreffen in Lütetsburg teil. Bei bestem Wetter trafen sich wieder viele Bläserinnen und Bläser überwiegend aus dem Raum Ostfiesland im Schlosspark Lütetsburg . Eine Bläsergruppe aus Ganderkesee / Hude war ebenfalls mit großer Besetzung angereist.

Zu den Aufführungen verteilten sich die Bläsergruppen an verschiedenen Plätzen im Schlosspark. Besucherinnen und Besucher hatten so die Möglichkeit, den Darbietungen von nah und fern zu lauschen. Vom Hegering Südbrookmerland war das 90-jährige Gründungs- und Ehrenmitglied Erich Ulferts wieder mit von der Partie.

Im Anschluss trafen Sie alle Bläserinnen und Bläser in der Kulturscheine des Lütetsburger Schlosses zum gemeinsamen Grillen.

Wir vom Hegering Südbrookmerland bedanken uns bei der Familie zu Inn- und Knyphausen für die nette Gastfreundschaft. Wir haben den Vormittag bei Ihnen sehr genossen. Vielen Dank dafür!

Landwirte und Tierretter arbeiten Hand in Hand

Erster Einsatz der Wildtierretter in 2026 erfolgreich
Aufgrund der Flächengröße war das Team um Obmann Heiko Buschmann (r.) mit 3 Drohnen und ausreichend Bodenhelfer ausgerückt, um die Flächen abzufliegen.

Die Wildtier-Rettungsgruppe Südbrookmerland hatte in der ersten Mai-Woche ihren ersten Einsatz in 2026. Der landwirtschaftliche Betrieb von Harm und Dirk Hansen aus Moorhusen hatte als erster Betrieb im Hegering Südbrookmerland die Mahd angemeldet. Rund 65 Hektar an mehreren Standorten galt es auf vorhandenes Wild zu kontrollieren.Die beiden Landwirte hatten die Flächen vorbildlich im UAV-Editor hochgeladen. „Das mindert die Rüstzeit ungemein“, so Reno Westerbuhr als einer der Drohnenpiloten am frühen Morgen des Einsatztages. 

Aufgrund der Flächengröße war das Team um Obmann Heiko Buschmann mit 3 Drohnen und ausreichend Bodenhelfer ausgerückt, um die Flächen abzufliegen. Dabei sind 4 Rehkitze und 1 Wurf Junghasen über die Wärmebildkamera der Drohnen erkannt und gesichert worden. Im Anschluss erfolgte eine kurze Lagebesprechung bei Kaffee und Plätzchen, bevor sich jeder zu seinem Arbeitsplatz aufmachte. Es war ein wunderschöner und mit Erfolg gekrönter Morgen, hieß es übereinstimmend seitens der Wildtierretter

Wir wünschen allen Leserinnen und Lesern einen schönen Wonnemonat Mai!
Alwin Bennmann

Wer Lust hat, sich bei der Wildtier-Rettungsgruppe zu engagieren, ist hiermit herzlich eingeladen. Heiko Buschmann steht dazu unter der Nummer 0170 349 0832 gern zur Verfügung.

Kitzretter sind bereit für die Erntesaison 2026

Landwirte können ab sofort Daten eingeben

Auch in diesem Jahr stellt die Kitzrettungsgruppe im Hegering Südbrookmerland allen Landwirten, die Flächen im Hegeringsbereich zur Maht anmelden möchten, ab sofort einen Link zur Verfügung. Der Link ist mit dem UAV-Editor der Kitzrettungsgruppe verknüpft.

Eingegebene Daten werden automatisch in unsere System hochgeladen und können so einfach umgesetzt werden.

Bei Fragen steht unser Drohnenobmann Heiko Buschmann unter Mobil: +49 170 349 083 2 zur Verfügung.

Im Folgenden der Link: https://app.uaveditor.com/fieldregistration/wildtierrettungsuedbrookmerland

Erich Ulferts ist jetzt Ehrenmitglied

Ehrung während Weihnachtsfeier der Jagdhornbläser-Gruppe
Heike Kratzenberg ehrte Erich Ulferts für seine 50-jährige Mitgliedschaft in der Jagdhornbläser-Gruppe. Ihm wurde für sein außergewöhnliches Engagement die Ehrenmitgliedschaft verliehen.

Zum Jahresausklang trafen sich die Südbrookmerländer Jagdhornbläser zu einer Weihnachtsfeier. In gemütlicher Runde verbrachten die Bläser einen kurzweiligen Abend mit vielen angenehmen Gesprächen. Ein besonderer Höhepunkt des Abends war die Ernennung von Erich Ulferts zum Ehrenmitglied. Heike Kratzenberg ehrte ihn für seine 50-jährige Mitgliedschaft in der Jagdhornbläsergruppe. 

Erich Ulferts ist Gründungsmitglied der Jagdhornbläsergruppe Südbrookmerland. Vor 50 Jahren wurde Mimke Nörder aus Engerhafe zum Hegeringsleiter gewählt. In diesem Zusammenhang entschlossen sich Bruno Mansholt, Hermann Mansholt, Gerjet Meyenburg, Rolf Cassens, Enno Müller und Erich Ulferts kurzerhand, eine Jagdhornbläsergruppe zu gründen.

Erich nimmt bis heute regelmäßig an den Übungsabenden teil und ist auch bei öffentlichen Auftritten aktiv dabei. Bei den Übungsabenden erzählt er gelegentlich Geschichten aus früheren Zeiten – dann wird es ruhig im Raum, denn alle hören diese Einblicke in die Vergangenheit besonders gern.

Die Jagdhornbläser wünschen Erich weiterhin beste Gesundheit und hoffen, noch viele gemeinsame Stunden mit ihm verbringen zu dürfen – und dabei noch die eine oder andere Geschichte zu hören.

  • Die Jagdhornbläser treffen sich in turnusmäßigen Abständen bei Karl Dieling auf Klein Heikeland.  Wer Interesse am Jagdhornblasen hat oder einfach einmal hören möchte, ob es ihm gefallen könnte, ist jederzeit herzlich willkommen. Jagdhörner stehen zu Übungszwecken zur Verfügung. Interessierte können sich gern bei Heike Kratzenberg (Mobil: 0157/ 74720780) melden.

Kitzretter überfliegen 1030 Hektar Mähfläche

Großes Dankeschön an die Kitzrettungsgruppe

Die Kitzrettungsgruppe hat sich kürzlich im Vereinsheim des Schützenvereins „Dreiwolden“ in Forlitz Baukirchen zu einem Grillabend getroffen, um alle Helferinnen und Helfer der diesjährigen Kitzrettung mit einem Grillfest zu danken.

Heiko Buschmann hielt als Leiter der Gruppe einen Jahresrückblick. In 2024 sind ca. 1030 Hektar Mähfläche überflogen und 116 Kitze gesichtet und/oder gesichert worden.

Lars Lübbers, Hegeringsleiter in Südbrookmerland, dankte in seiner Ansprache allen Teilnehmern und Teilnehmerinnen für ihr Engagement. Die Kitzrettungs-Gruppe zeigt sich durch ein äusserst gutes Verhältnis aller Mitglieder aus – einfach wunderbar!

Kürzlich erfolgte die Vereinsgründung „Wildtierrettung Südbrookmerland“. Alle Unterlagen wurden bestellt und es wird auf die Eintragung und die Anerkennung der Gemeinnützigkeit gewartet.

Wir halten Euch über weitere Aktivitäten informiert.

Allen Leserinnen und Lesern ein herzliches Waidmannsheil

Alwin Bennmann

Leitfaden „Jagd auf Federwild“

Beste Waidfrauen und Waidmänner !

In Anbetracht der momentan grassierenden Geflügelpest geben wir hiermit Tipps, Hilfe und Anregungen für die anstehende Jagd und den Umgang mit Federwild.

Vogelgrippe / Symptome

Die Symptome der Vogelgrippe umfassen Mattigkeit, verändertes Verhalten wie Flugunfähigkeit, Kopfkreisen oder Sternguckerhaltung, Atemnot und ein gesträubtes stumpfes Federkleid. Weitere Anzeichen können Flüssigkeitsansammlungen am Kopfbereich, blasse oder bläuliche Färbungen am Kamm und den Ständern sowie Durchfall sein.

Bei der Jagd auf Wasservögel oder wenn Wildvögel gefunden werden, die Symptome aufweisen oder verendet sind, ist  erhöhte Vorsicht geboten.  

  • Beim Erlegen und Verarbeiten von Wildvögeln generell auf Hygienemaßnahmen achten (Handschuhe tragen, gründliches Reinigen der Ausrüstung, Kleidung wechseln).
     
  • Wenn Sie tote oder auffälliges Federwild oder auch Wasservögel mit neurologischen Symptomen, oder mehrere Tiere verendet an einem Ort finden, sofort der zuständigen Behörde melden.  
  • Hunde anleinen und den Kontakt zu toten Wildvögeln vermeiden, da Hunde ggf. durch Kontakte oder Transport zur Verbreitung der Krankheitserreger beitragen könnten.  
  • Nach Aufenthalt im Freien – besonders in Vogelrastgebieten oder Gewässernähe – und Kontakt mit Wildvögeln: Schuhe und Ausrüstung säubern, gegebenenfalls für kurze Zeit keinen Kontakt zu Geflügelherden halten.  

Was gilt speziell in Niedersachsen / örtlich?

In Niedersachsen wächst die Verbreitung der Geflügelpest.

Besonders wichtig: Wenn Sie in einer Region mit Ausbruch oder Überwachungszone jagen, können zusätzliche behördliche Vorgaben gelten – etwa Sperrzonen, Beobachtungszonen oder Einschränkungen beim Geflügel-Transport.  Informieren Sie sich, bevor Sie sich vor der Jagdausübung.  Das Veterinäramt oder die untere Naturschutzbehörde kann hier beispielsweise angesprochen werden.

Für Wildvögel besteht momentan keine generelle Jagdunter­bindung, solange keine besondere behördliche Maßnahme erlassen wurde. Dennoch gelten die oben genannten Hygieneregeln.  

Spezielle Hinweise für die Jagd und Verarbeitung

Beim Umgang mit dem erlegten Wild:

  • Handschuhe tragen beim Aufbrechen/Rupfen.  
  • Vor dem Rupfen: das evtl. Tier ab­brühen oder zumindest heiße Flüssigkeit anwenden, um mögliche Erreger auf der Oberfläche zu reduzieren.  
  • Gekochtes oder durchgegartes Fleisch gilt grundsätzlich als sicherer – roher Verzehr von Wildgeflügel birgt ggf. ein Risiko. (Auch wenn es keine Hinweise gibt, dass Wildvögel vermehrt Menschen anstecken).
  • Wenn Wildvögel dort gejagt werden, wo Geflügelhaltungen in der Nähe sind, besonders auf Hygiene & Trennung achten – um eine Übertragung von Wild auf Haus­geflügel zu vermeiden.  

Checkliste für Jägerinnen/Jäger

  • Ausrüstung auf Reinigen vorbereiten.
  • Nach einer Jagd: Kleidung wechseln, Schuhe säubern, Ausrüstung desinfizieren, besonders wenn Kontakt zu Wasserflächen oder Wildvogelrastplätzen bestand.
  • Erlegtes Federwild vor dem Rupfen prüfen: optisch gesund? 
  • Tote oder auffällig kranke Wildvögel sofort melden (z. B. an das örtliche Veterinäramt).
  • In Gebieten mit Geflügelhaltungen: besonders vorsichtig sein, um keine Übertragung auf Nutzgeflügel zu ermöglichen.
  • Fleisch von Wildvögeln sauber verarbeiten, durchgaren, keine rohen Wildflügel etc. wenn Unsicherheit besteht.

Wir wünschen Euch guten Anblick und Waidmannsheil.

Alwin Bennmann

Wildtier-Rettungsteam pflanzt Apfelbaum

Im nächsten Jahr gibt’s leckeren Apfelkuchen
Geschafft! Mitglieder des Wildtier-Rettungsteams haben bei der Mühle in Wiegboldsbur einen Apfelbaum gepflanzt.

Das Wildtierrettungsteam des Hegerings Südbrookmerland durfte sich bei der Baumpflanzchallenge 2025 beteiligen. Nominiert wurden wir vom Hegering Südbrookmerland und der Jägerschaft Victorbur. Einige Teammitglieder haben einen Apfelbaum an der Mühle in Wiegboldsbur gepflanzt. Auf weitere Nominierungen wurde verzichtet, aber gleichzeitig die Bitte geäußert, weiter an die Pflege der zahlreich gepflanzten Bäume zu denken. Vielleicht gibt es nächstes Jahr beim Döschkefest des Mühlenvereins Wiegbolsbur einen leckeren Apfelkuchen in der Teestube der Wiegboldsburer Mühle.

Rolf Djuren-Pokalschießen 2025

Pokal geht in diesem Jahr an Stefan Meinen
Sie waren erfolgreich beim jüngsten Rolf Djuren-Pokalschießen (v.l.): Johann Stille, Heinrich Carsjens, Stefan Meinen, Karl Dieling und Ude Sunken.

Am 5. September traf sich der Hegering, um den diesjährigen Rolf-Djuren-Pokal „auszuschießen“, so wie Rolf Djuren seinerzeit es in seinem Nachlass festgelegt hat.  An der Veranstaltung am Schießstand Emden-Knock nahmen 29 Schützen teil. Der Pokal geht dieses Jahr an Stefan Meinen.

Der Pokal für die über 60-jährigen Schützen ist an Karl Dieling verliehen worden. Emil Eilers erhielt den Pokal „des ältesten Schützen“.

Der Rolf Djuren-Pokal kann nur einmal an eine Person vergeben werden; entsprechend kürt der Hegering zusätzlich den „Besten Tages-Schützen“. Das war in diesem Jahr unser Waidgeselle Heinrich Carsjens.

Im Anschluss trafen sich alle im Schützenhaus „Dreiwolden“ zur Pokalverleihung und  gemeinsamen Grillen.

Der Rolf-Djuren-Pokal
Das jährliche Pokalschießen wird zu Ehren von Herrn Rolf Djuren, der vor sehr vielen Jahren als Fischer und Jäger am Großen Meer lebte und nach seinem Ableben einen nicht unerheblichen Geldbetrag den Südbrookmerländer Jägern vermachte, veranstaltet.

Der Hegering bedankt sich hiermit herzlich beim Schützenverein „Dreiwolden“ für die Bereitstellung des Vereinsheims. 
Allen Organisatoren und Helfern dieses schönen Tages sei hiermit ebenfalls gedankt. Nur durch deren Hilfe und Tatkraft kann das Vermächtnis von Rolf Djuren erhalten bleiben.

Allen Pokalempfängern viel Freue an den Ehrungen.
Alwin Bennmann
 

Die Grillmeister
Gemeinsames Essen

Renko Stille ist Deutscher Meister 2025

Die Jagdhornbläser freuen sich mit dem Gewinner
Tolle Leistung! Renko Stille errang bei den Deutschen Meisterschaften in München den ersten Platz und somit die Goldmedaille. Die Familie freut sich mit dem frisch gebackenen Deutschen Meister.

Die Südbrookmerländer Jagdhornbläser freuen sich mit Renko Stille. Renko ist Mitglied der Jagdhornbläsergruppe Südbrookmerland und aktiver Flintenschütze im Jade Wurftaubenclub Wilhelmshaven. Dort qualifizierte sich Renko durch hervorragende Leistungen und wurde für die Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften 2025 in München nominiert. Diese wurden vom 21. bis 23. August ausgetragen. 

Auch dort brillierte Renko mit sehr guten Ergebnissen in der Schülerklasse und erreichte 72 Treffer von 75 Wurftauben, wofür ihm die Goldmedaille verliehen wurde. 

Nachbarn und Freunde erwarteten Renko bei seiner Rückkehr am Sonntag, dem 24. August mit einem Bogen und herzlichen Gratulationen. 

Die Jagdhornbläser begrüßten ihr Jugendmitglied mit einem „Hoch Soll Er Leben“.

Zu den ältesten Gratulanten gehörte die Nachbarin Frau Thea Poppen. Sie feierte am 23. August ihren 90. Geburtstag und am Sonntag, dem 24. August, ihre Kronjuwelen-Konfirmation. 

Trotz der feierlichen Anstrengungen ließ Frau Poppen es sich nicht nehmen, persönlich zu Renkos Rückkehr zu kommen und ihrem „lieben Nachbarjungen“ zu gratulieren.

Die Jagdhornbläsergruppe Südbrookmerland besteht in diesem Jahr seit 50 Jahren. Eines der Gründungsmitglieder ist Erich Ulferts. Er nimmt noch regelmäßig an Übungsabenden teil und freut sich regelmässig die Jungen dabei zu haben.

Wir vom Hegering Südbrookmerland und der Jagdhornbläsergruppe Südbrookmerland sind sehr stolz darauf, Renko in unserer Mitte zu haben. Wir übermitteln Renko hiermit nochmals die besten Glückwünsche und wünschen für die weitere Zukunft alles Gute!

Alwin Bennmann

Im Folgenden ein paar Eindrücke von dem Abend des 24 . August 2025:

Mitglieder bestätigen Vorstand des Hegerings

116 Kitze vor den Gefahren der Mahd gerettet
Sie wurden geehrt für langjährige Mitgliedschaft: (v.l.) Edgar Tammen, Erich Groß und Theodor Thun.


Am 13. Juni traf sich der Hegering im Gasthof Thun in Moorhusen zur diesjährigen Hauptversammlung. Hegeringsleiter Lars Lübbers gab einen Jahresrückblick der Aktivitäten des Hegerings und sprach Ehrungen für langjährige Mitgliedschaft in der Landesjägerschaft  an Theodor Thun, Erich Gross und Edgar Tammen aus. Die Geehrten erhielten eine Urkunde verbunden mit einer Treuenadel.

Drohnenobmann Heiko Buschmann gab einen sehr interessanten Jahresrückblick über die Kitzrettungsgruppe und deren Aktivitäten. In Summe sind 1800 ha Grünland abgeflogen und 116 Kitze vor den Gefahren der Mahd bewahrt worden. Die Kitzrettungsgruppe soll zukünftig als eingetragener Verein gelistet werden. Erste Vorbereitungen hierzu sind bereits anberaumt.

Stellvertretender Hegeringsleiter Alwin Bennmann stellte, wie in den Vorjahren, die Streckenberichte des Hegerings vor und zog Vergleiche zu den Entnahmen und Fallwild der Vorjahre. Anhand verschiedener Straßenkarten zeigte Alwin Bennmann neuralgische Fallwildstrecken auf. „Hochfrequentierte Straßen wie die B210 und die B72 bringen leider die meisten Verkehrsopfer hervor“, bedauerte der Hegering-Vize.

Die Mitglieder zeigten sich zufrieden mit der Arbeit des Vorstandes und der Obleute. Sie wurden allesamt in ihren Ämtern bestätigt.

Die Ergebnisse der Wahlen:

Lars Lübbers ist für weitere 4 Jahre als Hegeringsleiter gewählt worden.

Alwin Bennmann ist von den Mitgliedern einstimmig in seinen auch bisher in Personalunion geführten Ämtern als stellvertretender Hegeringsleiter und als Beauftragter für Öffentlichkeitsarbeit bestätigt worden.

Edgar Tammen ist als Kassenwart gewählt.

Ude Sunken und Johann Stille sind als Obmänner für das Schießwesen nominiert.

Marina Stille ist als Hundeobfrau ernannt.

Elke Fleetjer ist als Schriftführerin bestätigt.

Heiko Buschmann ist und bleibt Drohnenobmann.

Heike Kratzenberg ist für weitere 4 Jahre als Bläserobfrau ernannt.

Trotz der umfangreichen Themen war es ein kurzweiliger Abend, der im Anschluss Raum zum Reflektieren des Gesprochenen bot.

Der Hegering dankt der Familie Thun für deren Gastfreundschaft und freut sich auf viele weitere Versammlungen dort.

Jagdhornklänge zu Pfingsten

Zu Beginn und zum Abschluss der Veranstaltung traten alle teilnehmenden Gruppen gemeinsam auf.
Treffen der Jagdhornbläser im gräflichen Park in Lütetsburg

Am Pfingstmontag trafen sich 7 Jagdhornbläsergruppen aus Ostfriesland im Schlosspark in Lütetsburg zum Bläsertreffen. Bezirksbläserobmann Wilhelm Ackermann war auch dieses Mal wieder maßgeblich an der Organisation beteiligt.

Die Gruppen verteilten sich weitläufig im Schlosspark, um so den Parkbesuchern ein unterschiedliches Repertoire bieten zu können. Die gespielten Stücke wurden jeweils angekündigt. So konnten unmittelbare Zuhörer erfahren, ob es sich bei den Darbietungen um Kommunikationssignale, dem Verblasen von Wild oder Märsche / Fanfaren handelte. Andere Parkgäste konnten den Klängen aus der Ferne folgen.

Im Rahmen der Veranstaltung wurde Heike Kratzenberg als Kreisbläserobfrau für den Bezirk Aurich mit der Ehrennadel in Bronze für ihren unermüdlichen Einsatz ausgezeichnet.

Wer Interesse an das Erlernen des Jagdhornblasens hat, ist herzlich zu den Übungsabenden eingeladen. Heike Kratzenberg und ihr Team freuen sich über jede Kontaktaufnahme. Jagdhörner können dabei als Leihgabe zur Verfügung gestellt werden.

Einen Überblick über den kurzweiligen Vormittag gibt es in der Galerie auf dieser Seite. Eine kleine Kostprobe des Repertoires der Jagdhornbläsergruppe zeigt unser Video (bitte hier klicken bei langsamer Internetverbindung). Viel Spaß dabei!

Die Bläsergemeinschaft des Hegerings Südbrookmerland freut sich schon auf Pfingsten 2026!


Eindrücke vom Treffen der Jagdhornbläser

Jagdhundewesen: Erste Termine organisiert

Marina Stille unterstützt auch in diesem Jahr bei der Ausbildung der Verbands-Gebrauchshundprüfung (VGP)

Der Hund sollte in der Lage sein, Wild oder Dummy auf Befehl zu apportieren. Dies geschieht sowohl im Wasser (siehe Fotos unten) als auch im Gelände.


Die ersten Übungstermine sind organisiert. Mögliche Störungen während der Brut- und Setzzeit werden vermieden. Die VGP ist eine anspruchsvolle Prüfung für Jagdhunde in Deutschland, die sowohl die jagdlichen Fähigkeiten als auch die Ausbildung des Hundes bewertet.

Die Ausbildung für die VGP umfasst verschiedene Aspekte, darunter:

  • Fährtenarbeit: Der Hund muss in der Lage sein, einer Fährte zu folgen und diese zu verfolgen. Dies erfordert eine gute Nase und Konzentration.
  • Apportieren: Der Hund sollte in der Lage sein, Wild oder Dummy auf Befehl zu apportieren. Dies geschieht sowohl im Wasser als auch im Gelände.
  • Schussfestigkeit: Der Hund muss an Schüsse gewöhnt sein und ruhig bleiben, wenn Schüsse fallen. Dies ist wichtig für die Sicherheit und die Effektivität bei der Jagd.
  • Gehorsam: Grundgehorsam ist entscheidend. Der Hund sollte auf Kommandos wie „Sitz“, „Platz“ und „Hier“ zuverlässig reagieren.
  • Stöbern und Suchen: Der Hund sollte in der Lage sein, Wild zu suchen und zu finden, was eine gute Nase und eine hohe Motivation erfordert.

Die Ausbildung für die VGP ist die „Meisterklasse“ in der Jagdhundausbildung und erfordert Zeit, Geduld sowie eine enge Zusammenarbeit zwischen Hund und Hundeführer. 

≫ Marina Stille vom Hegering Südbrookmerland ist eine gute Adresse, wenn es um eine erfahrene Ausbilderin geht. Wer Interesse an der Ausbildung seines Jagdhundes für 2025 hat, kann sich jetzt gern mit Marina in Verbindung setzen (Mobil: 0157 750 560 79). Sie freut sich über jede Kontaktaufnahme.

Kitzretter fliegen mit mehreren Drohnen

Wildtier-Rettungsgruppe seit zwei Wochen im Einsatz

Die Silageernte läuft dank des stabilen Wetters auf Hochtouren. Die Südbrookmerländer Kitzretter haben sich einiges auferlegt. Seit nunmehr über zwei Wochen gibt es täglich Einsätze mit mehreren Drohnenteams.
Der Hegering und die hiesigen Landwirte danken allen Beteiligten für ihren außerordentlichen Einsatz.
„Es ist großartig, was ihr da vollbringt“, heißt es von allen Seiten. Hier einige Eindrücke:

Musikalischer Gruß aus dem Südbrookmerland

Jagdhorngruppe beeindruckt mit einem Ständchen während der Hauptversammlung der Jägerschaft Aurich

Während der Hauptversammlung der Jägerschaft Aurich am 26. April 2025 in der Alten Schmiede in Aurich sorgten unsere Jagdhorn-Bläserinnen und Bläser für musikalische Abwechslung. Beeindruckt zeigte sich auch der Vorsitzende der Jägerschaft, Aurich Gernold Lengert (rechts im Bild).

Kitzrettung 2025

Vorbereitungen auf Silageernte laufen an
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Die Kitzrettungsgruppe des Hegerings bereitet sich auf die diesjährige Silageernte vor und stellt hiermit den Landwirten den LINK zum UAV-Editor zur Verfügung (siehe weiter unten in dieser Nachricht).

Sollten sich Änderungen der Bewirtschafter und der Flächennutzung ergeben haben oder gar zusätzliche Flächen zur Mahd vorhanden sein, bittet die Kitzrettungsgruppe diese vom Inhaber der Fläche direkt in den UAV-Editor einzutragen. Damit wird die Rüstzeit für den jeweiligen Einsatz reduziert und die Effizienz der Gruppe gesteigert.

Die Kitzrettungsgruppe hat 3 Drohnen zur Verfügung und bietet ihr Bestes, alle angemeldeten Flächen rechtzeitig abzufliegen. Es kann jedoch vorkommen, dass nicht jeder Flugauftrag sofort nach Anmeldung bearbeitet werden kann. In solchen Fällen bittet die Gruppe Verständnis und bedankt sich herzlich für die Unterstützung der Landwirte.

⊗ Zum UAV-Editor

Bei Fragen steht Heiko Buschmann unter Mobil: +49 170 349 083 2 zur Verfügung. Der Hegering Südbrookmerland wünscht eine erfolgreiche und gute Silageernte 2025!

An Myxomatose erkrankte Feldhasen gefunden

Myxomatose beim Feldhasen

In Südniedersachsen hat sich die Myxomatose vermehrt beim Feldhasen eingestellt, was teilweise zu einer Mortalitätsrate von bis zu erschreckenden 80% in einzelnen Jagdrevieren geführt hat

Das Präsidium der Landesjägerschaft hat dieses Thema unter Beobachtung (Mitteilung zum Download). Wenn Sie mehr zum Thema und auch Reviertipps erfahren möchten, dann lesen Sie bitte das entsprechende Informationspapier der Landesjägerschaft.

Für den Fall, dass Sie verdächtiges Fallwild in Ihren Revieren zur Untersuchung an das LAVES senden möchten, haben wir einen entsprechenden Einsendungsbogen bereitgestellt.

Der Hegering Südbrookmerland wünscht allen Revierinhabern einen guten Ausgang dieser Situation.

Alwin Bennmann